Ratgeber: Gesunde Ernährung für Hunde

Hund bei seiner Fütterung

Eine passende Hundeernährung beginnt mit einer vollständigen Ration, der richtigen Menge und einer Fütterungsform, die zu Hund und Alltag passt. Ob Nassfutter, Trockenfutter oder selbst zusammengestellte Mahlzeiten: Entscheidend sind die Versorgung über die gesamte Ration und die Angaben auf dem Etikett, nicht ein einzelnes Trendwort.

Was gehört zu einer ausgewogenen Fütterung?

Bei einem als Alleinfuttermittel gekennzeichneten Hundefutter sind die nötigen Nährstoffe für die angegebene Lebensphase in der vorgesehenen Tagesration berücksichtigt. Die Fütterungsmenge ist ein Startwert und wird anhand von Körperzustand, Aktivität und Gewichtsentwicklung angepasst. Frisches Wasser gehört immer dazu.

Wer die Ration selbst zusammenstellt, berücksichtigt neben Eiweiß- und Fettquellen auch die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Eine Mischung aus Fleisch, Reis und Gemüse ist nicht automatisch eine vollständige Hauptmahlzeit. Für die dauerhafte Fütterung hilft eine individuelle Rationsberechnung.

Nassfutter, Trockenfutter oder BARF?

Nassfutter bringt mehr Feuchtigkeit in die Mahlzeit. Trockenfutter lässt sich gut lagern und portionieren. Beide Formen können als Alleinfutter geeignet sein, wenn sie entsprechend gekennzeichnet und passend gefüttert werden. Bei BARF werden die Komponenten individuell zusammengestellt; hier verdient die Nährstoffplanung besondere Aufmerksamkeit. Mehr dazu im Beitrag Was ist BARFen?.

Ein praktischer Etiketten-Check

  1. Steht „Alleinfuttermittel“ oder „Ergänzungsfuttermittel“ auf der Verpackung?
  2. Für welche Tierart und Lebensphase ist das Produkt gedacht?
  3. Wie lauten Zusammensetzung, analytische Bestandteile und Fütterungsempfehlung?
  4. Welche Snacks, Öle oder Ergänzungen bekommt dein Hund zusätzlich?

Die Unterschiede erklären wir ausführlich unter Futteretikett richtig lesen.

Ergänzungen passend auswählen

Für individuell zusammengestellte Hunderationen können ergänzende Komponenten zur Fütterungsplanung gehören. Zoonea bietet dafür unter anderem Mineral Mix Plus, BARF Mix Pur und Lachsöl. Welche Kombination passt, ergibt sich aus den übrigen Zutaten und der Dosierung. Unser Fünf-Schritte-Check für Ergänzungsfuttermittel hilft bei der Einordnung.

Häufige Fragen zur Hundeernährung

Ist selbst gekochtes Futter automatisch ausgewogen?

Nein. Einzelne frische Zutaten ergeben noch keine vollständige Ration. Für regelmäßiges Selbstkochen sollten Nährstoffe und Mengen auf den Hund abgestimmt werden.

Wie viele Snacks passen in den Tag?

Als Orientierung empfiehlt die WSAVA, Leckerlis auf höchstens zehn Prozent der täglichen Kalorien zu begrenzen. Beispiele und Snack-Ideen findest du in unserem Snack-Ratgeber.

Fachliche Grundlagen: FEDIAF-Nährstoffleitlinien und WSAVA-Ernährungsleitlinien.